Wissenswertes zur Fleischziegenhaltung
Wachsende Bestände:
Im Zuge der Agrar- und Umweltpolitik hat die Fleischziegenhaltung eine zunehmende Bedeutung erlangt. Heute wird der Bestand an Fleischziegen in Deutschland auf bereits über 30.000 Tiere geschätzt. Meist wird die ursprünglich aus Südafrika stammende Burenziege gehalten, die sich auch am europäischen Standort gut angepasst hat.
Natürliche Haltung und Fütterung:
Die Jungtiere werden natürlich und artgerecht von den Mutterziegen im Laufstall auf Stroh oder auf der Weide aufgezogen. Neben der Muttermilch erhalten die Jungziegen frisches Heu und etwas Getreide. Die Herden genießen ausgedehnten Weidegang über viele Monate im Jahr. Natürliche Futterstoffe, wie Gräser, Kräuter, Busch- und Laubwerk stellen die wichtigste Nahrungsgrundlage dar. So dient diese extensive Form der Ziegenhaltung der Nutzung von Restgrünland und Brachflächen, z. B. im Rahmen der Landschaftspflege.
Hochwertiges und gesundes Fleisch:
Jungtiere mit einem Gewicht von 20-35 kg liefern das hochwertige Ziegenkitz- und Jungziegenfleisch mit einem angenehm milden Aroma. Es ist zart, fett- sowie kalorienarm und beinhaltet u. a. wichtige Aminosäuren und fettlösliche Vitamine. Ziegenkitz- und Jungziegenfleisch weist auch einen hohen Anteil an konjugierter Linolsäure auf, für die eine krebshemmende, als auch fettabbauende und muskelaufbauende Wirkung nachgewiesen wurde.
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