Ziegenzuchtverband Baden-Württemberg e. V.
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Toggenburger Ziege (TOG)

Herkunft und Verbreitung

Die Toggenburger Ziege hat ihren Ursprung in der Schweiz.

Beschreibung

Die Toggenburger Ziege wird kurz- und langhaarig gezüchtet, in hellbrauner bis mausgrauer Färbung. Die Ohren sind hell, ebenso führen helle Streifen vom Ohrgrund zum Maul. Beine, Schwanzansatz und angrenzende Körperteile sind hell bis weiß.

  • Mittlerer bis großer Rahmen
  • hornlose und gehörnte Tiere
  • saisonale Brunst
  • frühreife, Erstzulassung mit sieben bis neun Monaten
  • fest ansitzendes, drüsiges Euter mit ausgeprägtem Zentralband, Bauch- und Schenkeleuter, klar abgesetzte, mittellange Striche
  • leichte Melkbarkeit
Maße und Gewichte

Ziegen: Widerristhöhe 68-80 cm, Gewicht 50-75 kg
Böcke: Widerristhöhe 75-90 cm, Gewicht 65-100 kg

Leistungen

40 kg Fett + Eiweiß, 240-Tage-Milchleistung ca. 700-800 kg, 4-5 % Fett, 3-4 % Eiweiß / 240-Tage-Laktation. Bei entsprechender Haltung und Fütterung sind höhere Leistungen möglich.
Gute Fleischleistungseigenschaften, Frühreife und gute Fruchtbarkeit, im Durchschnitt zwei Lämmer pro Jahr. Eignung für die Landschaftspflege.

Zuchtziel

Angestrebt wird eine fruchtbare, widerstandsfähige und langlebige Ziege mit hoher Fett- und Eiweißleistung sowie Eignung zur Landschaftspflege. Der Rücken soll möglichst straff sein, das Becken breit angelegt und nicht zu stark abfallen. Das Fundament soll trocken und nicht zu fein, die Beinstellung korrekt sein. Gefordert wird ein gleichmäßiges, geräumiges, drüsiges und fest angesetztes Euter, das weit nach vorne und im Schenkelbereich hinauf reicht. Die gleichermaßen für das Hand- und Maschinenmelken gut geeigneten , leicht melkenden Striche sollen mittig unter den Hälften angesetzt, senkrecht nach unten weisen, mittellang, gleichförmig und klar abgesetzt sein.

Beschluss

BDZ – Mitgliederversammlung Nov. 2009

Wenn Sie Fragen haben: Den Ziegenzuchtverband erreichen Sie unter zzv@ziegen-bw.de.
In Baden-Württemberg finden sich Schwerpunkte der Ziegenforschung an der Universität Hohenheim und an der Fachhochschule Nürtingen, mit denen der Ziegenzuchtverband zusammenarbeitet.
  
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