Herkunft
Die Rasse stammt aus dem Unter- und später auch aus dem Oberwallis in der Schweiz. Die als “Gletschergeiß“ bezeichnete Ziege war lange Zeit die zahlenmäßig kleinste Rasse in der Schweiz. In Deutschland wird sie seit Anfang der 80er Jahre gehalten.
Beschreibung
Die Walliser Schwarzhalsziege ist eine mittelgroße, kräftige Hochgebirgsrasse mit geradem Rücken, breiter Lende und muskulösen Schenkeln. Behornt. Langhaarig. Vordere Körperhälfte schwarz, hintere weiß mit einer scharfen Trennungslinie, die hinter den Schultern den Körper umläuft.
Leistungen
- Durchschnittlich 500 kg Milch in 200 Tagen,
- mit 3,8% Fett und 2,8% Eiweiß (Schweizer Angaben),
- eine Ablammung pro Jahr,
- 1,5 geborene Lämmer pro Lammung.
Spätreife Gebirgsrasse von großer Genügsamkeit, die sich durch die Anpassung an Gebirgshaltung besonders zur extensiven Haltung eignet. Die Lämmer haben gute tägliche Zunahmen von etwa 200 g in den ersten zwölf Lebenswochen.
Zuchtziel
Im Zuchtziel steht eine robuste, widerstandsfähige Ziege, die sich bei knapper Futtergrundlage durch gute Zunahmen auszeichnet.
|